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Dell Technologies und Windcloud: Mit Wind rechnen.

Absolut clean: Windcloud aus Hamburg setzt für sein Rechenzentrum nicht nur zu 100 Prozent auf grünen Strom. Mit der Abwärme der Server beheizt das Cloud- und Colocation Start-up noch ein Gewächshaus mit Mikroalgen. Ausgestattet ist das CO2-neutrale Rechenzentrum mit IT-Lösungen von Dell Technologies, „da Nachhaltigkeit auch in deren Unternehmenskultur fest verankert ist“, so Windcloud Geschäftsführer Wilfried Ritter. 

Rechenzentren sind Stromfresser: Rund 2,7 Prozent des europäischen Stroms gehen auf ihre Kappe – obwohl sie beispielsweise durch Serverkühlung und einer optimierten Gebäudearchitektur immer effizienter arbeiten. Dennoch steigt der Energiebedarf.

Der einfache Grund: Die Nachfrage nach digitalen Technologien bewegt sich insgesamt steil nach oben. Allein in den letzten zehn Jahren wuchs der Energiebedarf europäischer Rechenzentren um rund 55 Prozent – von 56 TWh/a auf 87 TWh/a. Fachleute prognostizieren bis 2030 sogar einen Anstieg auf 98 TWh/a.  

Ein beachtlicher ökologischer Fußabdruck, dem Rechenzentren durchaus etwas entgegenzusetzen haben. Windcloud beispielsweise, das sein Rechenzentrum im August 2020 in der nordfriesischen Gemeinde Enge-Sande ans Netz brachte, deckt seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus grünem Strom – davon 98 Prozent Windenergie, der Rest Solarenergie und Biogas.

Generell bietet das Tech Start-up leistungsstarke, hochverfügbare und DSGVO-konforme Cloud- und Colocation-Services, die darüber hinaus auch noch CO2-frei sind. Konkret umfasst das Cloud-Angebot von Windcloud Infrastructure as a Service und Cloud-Storage. 

Die IT-Umgebung wiederum liefert Dell Technologies – mit PowerEdge Servern, Networking Switches und Storage Arrays. Warum sich Windcloud für Dell Technologies entschied? Neben den innovativen und hochleistungsfähigen Lösungen überzeugte die Hamburger vor allem die ökologische Ausrichtung. 

„Dass Nachhaltigkeit fest in der Unternehmenskultur von Dell Technologies verankert ist und von den Mitarbeitern gelebt wird, spielte bei unserer Entscheidung eine ausschlaggebende Rolle.” sagt Wilfried Ritter, Geschäftsführer und Mitgründer von Windcloud.

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Generell teile Dell Technologies die Windcloud Vision von einer nachhaltigen IT – „das beginnt bei der Verwendung von recycelten und nachwachsenden Materialien wie Ozeanplastik für Verpackungen und setzt sich beim nachhaltigen Design der Produkte fort.”

Bestes Beispiel: die Dell Technologies Server, die die rund 30 Serverschränke des Hamburger Unternehmens füllen. Deren Kühlung erfolgt mit Frischluft, was separate Kühlsysteme wie eine Klimaanlage überflüssig macht. „Gerade durch die Frischluftkühlung der Server betreiben wir unsere Cloud-Infrastruktur extrem energieeffizient”, so Ritter. 

Es kommt aber noch nachhaltiger: Denn auch die Abwärme der Server leistet einen entscheidenden „grünen” Beitrag. Mit ihr beheizt das Start-up ein Gewächshaus, das direkt auf dem Dach seines Rechenzentrums steht – und ideale Voraussetzungen für die Mikroalgenzucht von Novagreen bietet.  

Denn die Frischluft erreicht nach dem Abkühlen der Serverräume eine Temperatur von 34 Grad. Das entspricht ziemlich genau der bevorzugten Wassertemperatur der Mikroalgen, die Novagreen übrigens an die Kosmetik-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie verkauft. 

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Die Kooperation klappt so gut, dass Windcloud und Novagreen den Ausbau auf industriellem Maßstab planen – und zwar auf einem ehemaligen Militärgelände im nordfriesische Bramstedlund. Die leerstehenden Hangars sollen dabei als neue Rechenzentren dienen, die Gewächshäuser jeweils zwischen zwei Hangar stehen.

Das Leistungsziel des neuen Standorts steht bei einer IT-Last von bis zu einem Mega-Watt und baut unverändert auf die IT-Lösungen von Dell Technologies. „Das ist ein großartiges Beispiel für nachhaltige Innovation”, sagt Stéphane Paté, Senior Vice President & General Manager bei Dell Technologies Deutschland. „Wir freuen uns außerordentlich, mit unserer Technologie zu diesem Erfolg beitragen zu können.“

 

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