KMUs: Es ist an der Zeit, die IT für den modernen Arbeitsplatz neu zu denken

Dank moderner Cloudumgebungen ist es für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einfacher denn je, ihre Abläufe zu optimieren und Dienste mit weitaus größerer Reichweite als bisher bereitzustellen.

Eine spezielle Geschäftsanforderung zu erfüllen, ist eine Sache - die IT-Infrastruktur zu verwalten, die das heutige Geschäft antreibt, ist eine andere. An Software-Tools und -Anwendungen mangelt es nicht, aber da KMUs oft blitzschnell arbeiten, besteht auch die Gefahr, dass sie eine komplizierte Architektur zusammenschustern, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, anstatt bewusst eine Grundlage zu schaffen, die flexibel ist und das Unternehmen für den Erfolg von morgen positioniert.

KMUs brauchen Aufträge, um zu funktionieren. Ohne große Budgets oder Mitarbeiter, die auf technische Probleme oder IT-Anforderungen reagieren können, stützen sich viele auf Google Workspace oder Microsoft 365, um die Anforderungen von Unternehmen und Mitarbeitern zu verwalten. Andere entwickeln benutzerdefinierte Tools und Skripte, um verteilte Belegschaften zu verbinden. Workspace und Microsoft 365 haben jedoch Funktionsbeschränkungen und werden mit zunehmender Unternehmensgröße weniger effizient. Die Anforderungen an das IT-Personal, ständig Erweiterungen und Patches zu erstellen, damit bestehende Systeme für neue Mitarbeiter funktionieren, sind oft zeitaufwändig und teuer.

Für KMUs, die wachsen wollen, ist es an der Zeit, den Ansatz für die IT zu überdenken. Es ist an der Zeit, das Verzeichnis von außen aufzubauen.

Directory-Grundlagen

Ein Directory ist seit Jahrzehnten das Herzstück der IT-Infrastruktur. Ursprünglich für physische Büros entwickelt, diente das Directory auf seiner grundlegendsten Ebene als eine Liste von Personen und deren Geräten, die in einem Unternehmen gemeinsam genutzt werden. Mithilfe eines Directorys kann ein Benutzerkonto einmal erstellt werden, und Geräte und Ressourcen im gesamten Netzwerk können diesen Benutzer sofort authentifizieren und den Zugriff auf der Grundlage seines Benutzerprofils gewähren. Zu einer Zeit, als Mitarbeiter an einen Windows Desktop in einem physischen Büro gebunden waren, ermöglichte ein Verzeichnis einen effizienten Zugriff auf IT-Ressourcen.

Aber der Arbeitsplatz hat sich verändert. Und so haben sich auch die Konturen eines modernen Directorys verändert. Schon bevor die Pandemie einen erdrutschartigen Wandel in der Homeoofficepolitik in allen Branchen erzwang, waren die Teams bereits über den ganzen Globus verteilt. Einige meldeten sich von einem Büro aus an, andere von zu Hause, einem Café oder einem Coworking Space. Heute verwenden die Mitarbeiter Laptops, Desktops, Telefone und Tablets, die unter MacOS, Windows oder Linux laufen, und melden sich bei einer Vielzahl von Anwendungen an, die in der Cloud, auf ihrem Gerät oder auf einem Server vor Ort installiert sind.

Moderne Directorys basieren auf der Cloud und sind so konzipiert, dass sie alles abdecken, was IT-Teams benötigen. Cloud-Verzeichnisse sind mehr als nur eine Grundlage, sie dienen als Rückgrat für die gesamte IT und verbinden die Benutzer mit einer IT-Umgebung, die lokale und Cloud-basierte Anwendungen, Server und Dateien umfasst und über verschiedene Gerätetypen und Betriebssysteme hinweg funktioniert.

Implementieren eines Cloud-Directory

Wenn Sie auf der Suche nach einer einfacheren, zentralisierten Methode zur Verwaltung von IT-Anforderungen sind, kann ein Cloud-Directory Ihre aktuellen Anforderungen erfüllen und ein einfaches System schaffen, wenn Sie skalieren.

Ein Cloud-Directory kann Ihr KMU rationalisieren und absichern durch:

  • Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Steigerung der Produktivität durch Single Sign-On (SSO).
  • Verbindung von Nutzern mit Systemen (Windows, Mac und Linux), Web- und lokalen Anwendungen sowie Servern und Rechenzentren in der Cloud und vor Ort.
  • Erhöhung der Sicherheit mit MFA und bedingten Zugriffsrichtlinien, die es den richtigen Benutzern ermöglichen, auf die richtigen Ressourcen zuzugreifen, und nicht mehr.
  • Verwaltung komplizierter Geräteumgebungen, z. B. eine Mischung aus privaten und unternehmenseigenen Geräten mit verschiedenen Betriebssystemen.
  • Vereinfachtes oder sogar berührungsloses Onboarding und Offboarding von Mitarbeitern.
  • Genauso wie ein traditionelles Directory für viele alte Unternehmen die entscheidende Support-Struktur war, dient ein Cloud-Verzeichnis als zentrales Organ für moderne KMUs.

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