Mehrwert durch LifeCycle Services

Wo neue IT stehen soll, muss die alte weichen. Dieser Kreislauf ändert sich auch in Zeiten der Digitalisierung nicht. Aber was tun mit den Altgeräten der Endkunden und wohin damit? Hunderte von PCs, Notebooks, Monitoren oder Drucker einzusammeln (Rollback), die Daten sicher zu löschen, einzulagern und auf Weiterverwertbarkeit zu testen und aufzubereiten, das ist für die meisten Systemhäuser keine Option. Es ist aufwendig, Lager- und Montageflächen sind teuer. Und wer hat schon die Zeit und Mitarbeiter, um herauszufinden, welche der Geräte nach wie vor leistungsstark und nutzbar sind, welche sich mit geringem Refurbishing-Aufwand wieder nutzbar und im Secondhand-Markt verkaufen lassen, und welche einfach nur noch Elektroschrott sind?

Unterdessen steigt in den Unternehmen das Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschonung und nachhaltigem Datenschutz. Viele wissen zudem, dass ihre gebrauchten Business-Geräte durchaus noch etwas wert sein können und unter Umständen noch für etliche Lebensjahre gut sind. Ist der ITK-Partner des Vertrauens nicht in der Lage oder willens, sich um die Altgeräte zu kümmern, kommen eben Firmen zum Zuge, die sich auf Weiterverwertung, Datenlöschung und Recycling spezialisiert haben. Damit entgeht dem Partner die Chance, den Kunden durch Dienstleistungen von Anfang bis über das Ende der Produktnutzung hinaus an sich zu binden, und Zusatzumsatz natürlich auch.

Verschwendung vermeiden und profitieren. Laut Vorgaben der EU sollen 65 Prozent des anfallenden „Elektroschrotts“ gesammelt und ordnungsgemäß behandelt werden. Wie die Deutsche Umwelthilfe mit Berufung auf Zahlen des Bundesumweltministeriums beklagt, liegt die Quote hierzulande mindestens 20 Prozent darunter. Der Grund ist sicher nicht, dass sich manche Händler beispielsweise Drucker auf Halde legen, um sie bei der nächsten Trade-In-Aktion des Herstellers einzutauschen. Offenbar wird der größere Teil der Altwaren noch immer einfach „irgendwie“ entsorgt oder zum Recycling in Drittweltländer exportiert. Die Entsorgung gebrauchter ITK-Geräte aber ist erst dann sinnvoll, wenn sie „nicht mehr funktionstüchtig sind“, schreibt das Bundesumweltamt. Refurbishment ist das Gebot der Stunde, vor allem mit Blick auf den Klimaschutz, und ein wesentlicher Teil der LifeCycle Services, die Ingram Micro seinen Partnern anbietet. „Schon das Refurbishment eines einzigen Tablets spart 58 kg Primärressourcen ein und vermindert zugleich den Ausstoß von schädlichen Klimagasen um 139 kg.“

Das geht aus einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik hervor. Die professionelle Aufbereitung eines Smartphones spart demnach 14 kg Primärressourcen und 58 kg Treibhausemissionen ein. Ingram Micro kauft seinen Partnern beziehungsweise deren Endkunden die Altgeräte ab, holt sie ab, lässt sie durch ein umfangreiches Screening laufen, bereitet die tauglichen auf und bringt sie in den internationalen Markt – und der Partner erhält einen Anteil am Profit.

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