Toshiba Festplatten für die Zukunft

Aus diesen Anwendungsbereichen sind Toshiba Festplatten nicht wegzudenken

Seit dem Aufkommen von Flashspeichern wird immer wieder das Ende der Festplatte vorhergesagt, doch der Speicherklassiker hält sich hartnäckig und ist in vielen Anwendungsbereichen nach wie vor gesetzt. Das belegen auch die erneut 259 Millionen HDD-Laufwerke, die Trendfocus zufolge im vergangenen Jahr ausgeliefert wurden. Deren Gesamtkapazität betrug 1,338 Zettabyte – ein Plus von fast einem Drittel gegenüber 2020, noch nie wurden Festplatten mit mehr Speicherkapazität ausgeliefert.

Toshiba nennt die Bereiche, aus denen Festplatten heute und in den nächsten Jahren nicht wegzudenken sind:

  • Onlinestorages in Core- und Cloud-Rechenzentren
    Digitale Services durchziehen heute nahezu alle Unternehmen und weite Teile der Gesellschaft. Ob es nun Industrie-4.0-Umgebungen, vernetzte Fahrzeuge, Streaming-Plattformen oder soziale Netzwerke sind – die riesigen und stetig wachsenden Datenmengen werden in Rechenzentren auf Festplatten gespeichert. HDDs sind schlicht das wirtschaftlichste Medium für diese großen Online-Speicher, da die Festplattenkapazitäten aufgrund der Weiterentwicklung der Technologie stetig wachsen und der Preis pro Terabyte kontinuierlich sinkt. Flash-Speicher sind deutlich teurer und könnten auch gar nicht in ausreichender Menge hergestellt werden, sodass sie vornehmlich als Cache zum Einsatz kommen, wenn der Datendurchsatz von Festplattenverbünden nicht ausreicht.
     
  • Netzwerkspeicher in Firmen und Haushalten
    NAS-Systeme dienen nicht nur vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen als zentrale Datenablage und Backupspeicher, sondern auch in immer mehr Haushalten. Dort übernehmen sie Aufgaben als Medienserver und Schaltzentrale für das Smart Home. Festplatten sind für die vielseitigen Geräte das ideale Speichermedium – nicht nur aus Kostengründen. Sie sind überdies völlig ausreichend für die Übertragungsgeschwindigkeiten in den meisten Firmen- und Heimnetzwerken, wo die hohe Performance von Flashspeichern allenfalls bei der Übertragung sehr vieler kleiner Dateien spürbar wäre. Hier reicht dann aber auch eine Caching-SSD, für die einige NAS einen separaten Steckplatz mitbringen.
     
  • Videoüberwachung
    Der Markt für Videoüberwachung boomt, weil das Sicherheitsbedürfnis der Menschen wächst und die Systeme immer günstiger werden, sodass sie auch für Privatnutzer erschwinglich sind. Die inzwischen meist hochauflösenden Kameras liefern einen Videostream, den Festplatten perfekt abspeichern können – das sequentielle Schreiben von Daten mit hoher Geschwindigkeit zählt zu ihren Stärken, selbst die parallele Aufzeichnung mehrere HD-Streams stellt sie nicht vor Probleme. Zudem bieten sie viel Speicherplatz zu günstigen Kosten und eignen sich damit optimal für die großen Datenmengen, die bei modernen 4K- und 8K-Kameras anfallen.
     
  • Externe Speicher für Computer-Nutzer und Gamer
    Zwar haben Flashspeicher die Festplatte aus nahezu allen Client-Systemen verdrängt. Doch weil die Hersteller von PCs, Notebooks oder Spielkonsolen aus Kostengründen oft nur recht kleine SSDs verbauen, steht Anwendern heute in der Regel weniger Speicherkapazität in den Geräten zur Verfügung als zu Festplattenzeiten. Zugleich nimmt ihr Speicherplatzbedarf zu, weil etwa private Fotosammlungen wachsen oder neue Spiele schnell einige Dutzend Gigabyte belegen. Externe Festplatten mit 2 oder 4 TB erfreuen sich deshalb ungebrochener Beliebtheit und sind für viele Anwender eine einfache sowie preiswerte Möglichkeit, ihren Speicher zu erweitern.
     
  • Archivierung
    Geht es um die Langzeitaufbewahrung von Daten, sind Festplatten neben Tapes das Speichermedium der Wahl. HDDs sind zwar pro Kapazität etwas teurer, punkten aber mit kürzeren Zugriffszeiten, wenn bestimmte Dokumente für ein Audit herausgesucht werden müssen. Zudem lassen sich bei Festplatten auch Deduplizierungsmechanismen nutzen, um die zu archivierenden Datenmengen zu reduzieren, was die Kosten – abhängig von der Art der Daten – erheblich senken kann.

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Rainer W. Kaese

„Dass SSDs die Festplatte irgendwann vollständig ersetzen, ist nicht zu erwarten“, betont Rainer W. Kaese, Senior Manager Business Development Storage Products bei Toshiba Electronics Europe. „Da der Bedarf an Speicherplatz quasi überall wächst und nur Festplatten die hohen Speicherkapazitäten zu niedrigen Kosten liefern können, nach der Rechenzentren, Cloud und andere Anwendungsbereiche verlangen, werden beiden Medien noch auf Jahre nebeneinander existieren.“