Umweltfreundliche Videosicherheit: Ist das möglich?

Wie können wir Kunden helfen, eine fundiertere Entscheidung zu treffen?

Was sollten Sie Ihren Anbieter oder Partner fragen, wenn Sie eine Investition in Ihr Sicherheitssystem planen?

Nachhaltigkeit und die Sorge um die Umwelt werden in den meisten Branchen immer wichtiger. Die Sicherheitsbranche bildet hier keine Ausnahme. Die meisten Unternehmen, die neue Sicherheitssysteme kaufen oder ihre bestehenden Systeme auf den neuesten Stand der Technik bringen möchten, haben die besten Absichten. Trotzdem ist es schwer herauszufinden, welche Lösung am umweltfreundlichsten und damit auch nachhaltig ist.


Umweltauswirkungen ernst nehmen

Drei Bereiche sind entscheidend, die Ihnen eine Vorstellung von den Umweltauswirkungen der Produkte geben und wie diese mit den Zielen Ihres Kunden übereinstimmen:

  • Energieverbrauch
  • umweltschädliche Stoffe und Materialien
  • eine Lebenszyklus-Perspektive

Es gibt Möglichkeiten, Energieverbrauchsfaktoren identifizieren und zu reduzieren. Zum Beispiel können Sie mit lichtoptimierender Technologie scharfe Farbbilder und überlegene forensische Details auch dann wiedergeben, wenn es fast völlig dunkel ist. In der Praxis bedeutet dies, dass Sie keine großen Bereiche mit weißem oder IR-Licht beleuchten müssen, um die angestrebte Sicherheit zu erreichen. Mit dieser Art von Technologie gelang es zum Beispiel einer Schule,  die Kriminalitätsrate zu senken. Die Stromeinsparungen in den verschiedenen Schulen waren erheblich und summierten sich zu beträchtlichen Einsparungen von Steuergeldern.


Um umweltfreundlich zu sein, sollten die Produkte in einem Sicherheitssystem keine gefährlichen Rohstoffe oder Substanzen enthalten, die Mensch und Umwelt schaden können.

Zu diesen Materialien gehören z. B. PVC (Polyvinylchlorid) oder potenziell giftige und krebserregende BFRs/CFRs (bromierte und chlorierte Flammschutzmittel). Axis hat mit der AXIS Q1656 eine Kamera auf den Markt gebracht, die den biobasierten Kunststoff EcoPAXX enthält: ein Hochleistungspolyamid, das aus erneuerbarem Rizinusöl hergestellt wird und von der Wiege bis zum Ende des Lebenszyklus klimaneutral ist.

Diese und weitere Infos darüber können Sie unserem Nachhaltigkeitsbericht 2021 entnehmen.

Ein wesentlicher Aspekt des nachhaltigen Designs konzentriert sich auf den Produktlebenszyklus und darauf, wie Unternehmen zu einem Kreislaufmodell übergehen können. Neben der Beschaffung nachhaltiger Rohstoffe stellt sich dabei die Frage, wie nachhaltig die Herstellung ist und ob die Produkte ein „zweites Leben“ haben können? Können sie nach der Nutzungsphase repariert, wiederverwendet oder upgecycelt werden, anstatt auf einer Mülldeponie zu landen?

Wenn Sie Fragen zur Auswahl der umweltfreundlichsten Netzwerk-Videosicherheitslösung haben oder das Thema allgemein besprechen möchten, zögern Sie nicht, Ihre lokale Axis Niederlassung zu kontaktieren.


Die 3 wichtigsten Fragen, für die Wahl des richtigen Anbieters:
  • Energieverbrauch: Wie viel Energie benötigt das System? Kann der Energieverbrauch reduziert werden?
  • Rohstoffe: Ist das Produkt frei von gefährlichen Materialien oder Materialien, die die Umwelt negativ beeinflussen, oder die aus Konfliktgebieten stammen?
  • Lebenszyklusperspektive: Wie nachhaltig ist die Herstellung des Produkts? Kann es am Ende des Lebenszyklus repariert, wiederverwendet oder upgecycelt werden?