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Umsatzfokus: Infrastruktur als Service

Die größten Steigerungen im Geschäft mit Cloud-Services verzeichnet aktuell Infrastructure-as-a-Service (IaaS). Der Bereich verspricht hohes dynamisches Wachstum – auch für Systemhäuser und MSP, die jetzt in den Erwerb von Know-how investieren.

Auch wenn die Kristallkugeln der ITK-Marktforschung häufig vom Wunschdenken vernebelt sind, steht eines fest:

Die Nachfrage nach IaaS steigt auch hierzulande rasant. Netzwerk- und Speicherinfrastrukturen in die Cloud auszulagern und weniger bis gar keine Server bei sich vor Ort zu betreiben, ist eine Strategie, die immer mehr Entscheider umtreibt. Wobei die Richtungsangabe „in die Cloud“ im Grunde ein wenig irreführend ist. Denn so lieb es den führenden Anbietern (alias Hyperscaler) auch wäre, wenn Unternehmen nur auf eine Quelle setzen, bedient sich der größere Teil der Kunden aus Multi-Clouds. Wer dies tut, arbeitet in der Regel mit hybrider IT und Infrastruktur aus mehreren, zweckgebundenen Clouds. Dabei allerdings treffen die meisten Unternehmen zwischen Anwendungen und dem weiten Feld der Security auf Komplexitäten, die sie ohne die Unterstützung kundiger Dienstleister kaum meistern können.

Geht es um IaaS, sind Partner gefragt, die den Kunden individuell beraten, die Architektur entwerfen, sich um die Migration kümmern und schließlich auch den Basisbetrieb der cloudbasierten Infrastruktur übernehmen können. Denn während die Nutzung von SaaS (Software-as–a-Service, wie beispielsweise Office 365 und Salesforce) in deutschen Unternehmen inzwischen weitgehend etabliert ist, gilt IaaS in vielen Firmen noch als Neuland. In der Regel beginnt das Dilemma bereits damit, sich einen Überblick über die immer vielfältigeren Angebote zu verschaffen, die führende Cloud-Provider wie AWS oder Microsoft in den Markt bringen. So hat AWS im laufenden Jahr geschätzt rund 1.800 neue Funktionen gelauncht. Auch deshalb sei es für die Endkunden sehr wichtig, sich von Anfang an „… Hilfe bei entsprechenden Dienstleistern zu holen und deren Public Cloud Consulting und Implementierungsleistungen in Anspruch zu nehmen.“ So mahnt das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen ISG und ähnlich auch die Analysten bei Forrester, Gartner & Co.

Wachstum hängt von Channel-Partnern ab

Für entsprechend kompetente Dienstleister könnten sich IaaS-Services also als extrem lukrativ erweisen. Oder geradeheraus gesagt: Wer jetzt Knowhow auf- und ausbaut (s. Interview), wird vom steigenden Bedarf rund um IaaS erheblich profitieren. Zu den umsatzträchtigsten Services gehören das Design individueller Cloud-Architekturen, die Migration von Workloads, die Anbindung an On-Premise-Infrastrukturen und die Entwicklung von cloudnativen Anwendungen, nicht zu vergessen die umfassende Unterstützung beim laufenden Betrieb. Die Analysten von Crisp Research gehen davon aus, dass der Anteil externer Dienstleister beim Cloud-Computing deutscher Unternehmen recht bald auf 32 Prozent ansteigen wird. Gartner kommt zu dem Schluss, dass Cloud-Services beim Volumen und Wachstum in den nächsten zwei Jahren dreimal höher liegen werden als alle anderen ITK-Services.

Nachdem wir nun schon einmal bei Zahlen sind, hier noch einige Erkenntnisse der Marktforscher und Analysten, an denen sich die globale ITK-Branche gerne orientiert: Laut Prognosen von Frost & Sullivan etwa wird die Nachfrage nach IaaS-Lösungen den weltweiten Markt in den kommenden drei Jahren von aktuell 45,6 Mrd. auf gut 150 Mrd. US-Dollar anwachsen lassen.

Sofern es bei der gegenwärtigen Marktaufteilung bleibt, würden von diesem dynamischen Wachstum vor allem die etablierten Platzhirsche und ihre Partner profitieren: „Aktuell konzentriert sich der Wettbewerb des Cloud-IaaS-Markts auf die beiden führenden Anbieter AWS und Microsoft, die derzeit 74 % des globalen Markts halten“, heißt es in der Analyse „Global Cloud Infrastructure as a Service Market Outlook, Forecast to 2023“. Für Gartner, die das Wachstum im Bereich IaaS ebenfalls sehr optimistisch vorhersagen, zählen auch Alibaba, Google und IBM zu den Marktführern; zusammen sollen die „großen Fünf“ drei Viertel des globalen Cloud-Marktes halten.

Als unbestreitbare Tatsache gilt indessen, dass die großen Cloud-Provider Partner brauchen – vor allem als Bindeglied zu mittelständischen Kundenkreisen und erst recht als MSP. Denn diese spielen bei der Integration und dem Betrieb von (Hybrid-)Clouds eine Schlüsselrolle. Wachstumsstrategisch betrachtet, ist die kundige Unterstützung aus dem Channel vor allem bei der Durchdringung vertikaler Märkte und ihren hochspezialisierten Unternehmen nötig – besonders dort, wo die Digitalisierung noch nicht sonderlich weit fortgeschritten ist.

Folgerichtig steht bei den großen Anbietern die gezielte Förderung von Systemhäusern und MSP durch Schulungen und Zertifizierungsprogrammen weit oben auf der Prioritätenliste. Hierbei setzen sie aktuell auf die Unterstützung von Cloud-Spezialisten in der Distribution. Allen voran auf Ingram Micro, die ihren Kunden das nötige Wissen und Umsetzungsfähigkeiten (s. Interview) vermitteln und zudem mit Services unterstützen, die es auch „Einsteigern“ ermöglichen, Geschäft mit IaaS zu machen. Unterdessen arbeiten die Anbieter daran, Leistungsangebote aufzusetzen, die es den Partnern einfacher machen, spezielle, kundenindividuelle Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Eine wichtige Hausaufgabe besteht darin, erweiterte Integrationsdienste zu entwickeln und so auch Hybridmodelle effektiver als bisher zu unterstützen.

Die Nachfrage nach IaaS steigt rasant

FAZIT:

Bereits heute ist abzusehen, dass Leistungen wie Cloud-Design, Migrationsdienste und der Betrieb multipler Clouds mittelfristig zur „Commodity“ werden, also zu Services, die Kunden von ihren Dienstleistern ganz selbstverständlich erwarten. Frühzeitig tiefes technologisches Know-how aufzubauen und in seine IaaS-Kompetenz zu investieren, bedeutet Vorsprung zum Wettbewerb − und somit beste Umsatzchancen für Sie.

  • Höhere Geschwindigkeit der IT-Services71%
  • Größere Flexibilität, auf Marktveränderungen zu reagieren63%
  • Kontinuität von Geschäftsprozessen sicherstellen58%
  • Verbesserung von Dienstleistungen für Kunden57%
  • Verringerung der Kosten (TCO)51%
  • Ersatz für proprietäre Technologie39%
  • Ersparnisse bei den Investitionen38%
  • Verringerung von Ressourcenverschwendung35%
  • Nutzung von Echtzeitinformationen32%
  • Schnellerer Return on Investment24%
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